<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/feedamendments" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>BAG Sitzung 21.-23. Februar 2020: Änderungsanträge</title>
            <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/feedamendments</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>BAG Sitzung 21.-23. Februar 2020: Änderungsanträge</title>
                <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/feedamendments</link>
            </image><item>
                        <title>Ä2 zu A10: Beschlussentwurf bzgl. BAG-Sprecher*innenteam und -wahlen</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Beschlussentwurf_bzgl__BAG-Sprecherinnenteam_und_-wahlen-14612/26481</link>
                        <author>Jan Schierkolk (KV Frankfurt)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Beschlussentwurf_bzgl__BAG-Sprecherinnenteam_und_-wahlen-14612/26481</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 19 bis 23:</h4><div><p><br>Die Amtszeit der stellvertretenden Sprecher*innen orientiert sich <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">dann </del>an der der bereits auf der aktuellen Sitzung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für dann bis Frühjahr 2022 </ins>gewählten Sprecher*innen. An sie ist auch die Amtszeit der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">anderen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">verbleibenden vier</ins> Kooptiertenplätze bei deren nächster Wahl <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">im Frühjahr 2021 </ins>anzupassen, um wieder einen gemeinsamen Turnus für alle Positionen zu sicherzustellen.<br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 26 bis 28:</h4><div><p>ordentliche oder stellvertretende Sprecher*innen, oder ein*e oder mehrere Kooptierte*r<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">,</del> ausfallen, werden die jeweiligen Positionen ebenfalls nur <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für </ins>bis zum Ende der an den Sprecher*innen ausgerichteten regulären Amtsperiode <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">(d.h. bis Frühjahr 2022) </ins>nachbesetzt.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 16:34:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä11 zu A9NEU8: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26480</link>
                        <author>Sava Stomporowski (BAG Deligierte)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26480</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 34:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Wir verurteilen die Politik Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Iran, die im Jemen einen Stellvertreter*innenkrieg auf dem Rücken der Bevölkerung austragen. Wir bekräftigen die Forderungen der BDK 2018 und fordern:</strong></del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong><strong>Wir fordern sämtliche Staaten auf, die Koalitionen im Jemen gebildet haben und eine Kriegspartei unterstützen, sich zurückzuziehen, um den Krieg zu beenden. Neben Saudi-Arabien gehören zu deren Koalition Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Ägypten, Marokko, Jordanien, Sudan und Senegal. Mehrere dieser Länder haben Truppen in den Jemen entsandt, um dort am Boden zu kämpfen, während andere Luftangriffe durchführen.<br><br>Auch die US-Regierung, die regelmäßig Luftangriffe auf Ziele der Al-Qaida und des Islamischen Staates (IS) im Jemen durchführen, haben eine kleine Anzahl von Truppen vor Ort stationiert. Dabei haben die USA zusammen mit Großbritannien und Frankreich die von den Saudis geführte Koalition mit Waffen und Geheimdienstinformationen versorgt.Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für eine Beendigung dieser Unterstützung einzusetzen.<br><br>Der Iran hat sich in den Jahren der Entstehung dieses Konfliktes herausgehalten, hat aber zunehmend Partei für die Houthis ergriffen, die gegen eine übermächtige Koalition kämpfen. Iranische Beamte haben auch angedeutet, dass sie möglicherweise Militärberater zur Unterstützung der Houthis schicken. Von einer gleichwertigen Unterstützung wie Saudi-Arabiens Koalition kann jedoch keine Rede sein.<br><br>Dass der Krieg aber so erbittert gegen die Bevölkerung geführt wird, hat eine geopolitische Ursache: Die Ölstraße Bab-el-Mandeb könnte eine herausragende Alternative zur Straße von Hormuz bilden, ergänzt durch den Bau einer Ölpipeline in der östlichen Provinz Jemens Hadramawt.<br>Das Land hat durch seine Lage Zugang zu mehreren Kontinenten, kontrolliert den Zugang zum Roten Meer in Richtung Suezkanal und die Bab-el-Mandeb-Meerenge, über die das Öl und Gas der Golfmonarchien nach Europa gelangt. Bei einem Sieg Saudi-Arabiens würde es eine nahezu absolute Monopolstellung über die bedeutenden Transportwege der Welt bekommen.<br><br>Wir bekräftigen die Forderungen der BDK 2018 und fordern:</strong></strong></ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Im Jemen gibt es ein breite Koalition, die auf der Seite Saudi-Arabiens stehen, deren Wirkung durch Bodentruppen und militärische Ausrüstung überlegen ist. Zudem gehören auch Großbritannien und Frankreich sowie die USA zu diesem Bündnis. Mit der Parteinahme zweier EU-Staaten (trotz Brexit) kann eine EU kaum glaubwürdig eine neutrale Vermittlerrolle im Krieg übernehmen. Dies ist erst recht kaum möglich, wenn wir die Unterstützung der Kriegsparteien als gleichwertig darstellen. Zudem hat das Land eine geopolitisch herausragende Bedeutung.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 16:19:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A10: Beschlussentwurf bzgl. BAG-Sprecher*innenteam und -wahlen</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Beschlussentwurf_bzgl__BAG-Sprecherinnenteam_und_-wahlen-14612/26472</link>
                        <author>Juliana Wimmer (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Beschlussentwurf_bzgl__BAG-Sprecherinnenteam_und_-wahlen-14612/26472</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 28:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die BAG Frieden &amp; Internationales beschließt:</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Auf der Sitzung vom 21.-23. Februar 2020 wird ein neues Sprecher*innen-Team gewählt, das aus einem Frauen*-Platz und einem offenen Platz besteht. Die Amtszeit beträgt regulär 2 Jahre.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Durch den Rücktritt des bisherigen BAG-Sprecher*innenteams wird auf der aktuellen Sitzung automatisch eine bereits rechtzeitig angekündigte Neuwahl der lt. BAG-Statut mindestens vorgesehenen Positionen der beiden Sprecher*innen nötig. Die Wahl soll wieder für eine Amtszeit von zwei Jahren erfolgen.<br><br>Auch für die Dauer der kommenden Amtsperiode Frühjahr 2020 bis Frühjahr 2022 sollen wieder je ein*e stellvertretende*n Sprecherin* und Sprecher*in gewählt werden. Die zwei stellvertretenden Sprecher*innen unterstützen die BAG-Sprecher*innen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und können sie z.B. in parteiinternen Gremiensitzungen nach Absprache vertreten. Dabei gilt selbstverständlich das Frauenstatut.<br><br>Wie bisher soll den stellvertretenden Sprecher*innen zur Ausführung ihrer Aufgaben jeweils Stimmrecht in der BAG und Fahrtkostenerstattung gewährt werden. Dafür sollen ihre Positionen wieder mit den gerade vakanten beiden Kooptiertenplätzen verbunden werden. Ihre gemeinsame Vergabe in wieder je einem Wahlgang soll erst auf der nächsten Sitzung erfolgen, um die Wahlen transparent ankündigen und allen Interessierten die gleichen Chancen bieten zu können.<br><br>Die Amtszeit der stellvertretenden Sprecher*innen orientiert sich dann an der der bereits auf der aktuellen Sitzung gewählten Sprecher*innen. An sie ist auch die Amtszeit der anderen Kooptiertenplätze bei deren nächster Wahl anzupassen, um wieder einen gemeinsamen Turnus für alle Positionen zu sicherzustellen.<br><br>Sollte während der Dauer der nun beginnenden Amtsperiode ein*e oder mehrere ordentliche oder stellvertretende Sprecher*innen, oder ein*e oder mehrere Kooptierte*r, ausfallen, werden die jeweiligen Positionen ebenfalls nur bis zum Ende der an den Sprecher*innen ausgerichteten regulären Amtsperiode nachbesetzt.</p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Bei der nächsten BAG-Sitzung (voraussichtlich Mitte 2020) werden die freien Kooptiertenplätze nachbesetzt mit einer Amtszeit bis zur nächsten regulären Kooptiertenwahl.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Die nächste reguläre Kooptiertenwahl findet auf der ersten BAG-Sitzung im Jahr 2021 statt.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Tritt eine Person aus dem Sprecher*innen-Team oder von den Kooptiertenplätzen vorzeitig zurück, ist die Position nur für die verbleibende Amtszeit zu besetzen.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Werde gerne auf der Sitzung diesen alternativen Antrag vorstellen und erklären, warum ich glaube, dass im Moment ein 2er-Team eine gute Wahl ist. Habe im Vorfeld etwas recherchiert und im BAG Statut gelesen, das einige offene Fragen für mich geklärt hat. Hier findet ihr das Statut, falls ihr Interesse habt: <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/BAG-Statut.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/BAG-Statut.pdf</a></p>
<p>Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass eine Arbeitsgruppe bis zur nächsten regulären Kooptiertenwahl überprüft, wie wir die Kooptiertenpositionen in Zukunft noch besser nutzen könnten. Man könnte beispielsweise aktualisierte Kriterien für eine Kooptierung erarbeiten (z.B. Vernetzung mit bestimmten Gruppen fördern, mehr auf Wissenschaft/ Think Tanks zugehen). Möglicherweise könnte man die Positionen auch durch eine Verkürzung der Amtszeit auf 1 Jahr attraktiver gestalten. Wir sollten uns aus meiner Sicht zum Thema jedenfalls mal Gedanken machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 14:18:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu A9NEU6: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18801/amendment/26471</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18801/amendment/26471</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 151 bis 157:</h4><div><p>Einbindung der jemenitischen Gesellschaft erfolgreich sein. Eine nachhaltige Lösung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kann nur gefunden werden, wenn die Interessen sunnitischer und schiitischer Bevölkerungsgruppen sowie religiöser Minderheiten, und auch weitere regionale Präferenzen berücksichtigt werden. Um die divergierenden Interessengruppen in einem Staat zu vereinen, könnten verschiedene regionale Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten eingeräumt werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">setzt voraus, dass die Interessen aller Bevölkerungsgruppen, Minderheiten und Regionen des Jemen berücksichtigt werden. Um die divergierenden Interessengruppen in einem Staat zu vereinen, könnten verschiedene föderale Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten, eingeräumt werden.</ins> Die geostrategischen Vorteile der Küstenregion um Aden müssen in </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Binäre Erklärungen für den Konflikt werden seiner Komplexität und auch den verschiedenen Bevölkerungs- und Interessensgruppen nicht gerecht. Sunniten-Schiiten (es handelt sich übrigens um Zaiditen, nicht zu verwechseln mit den Zwölfer-Schiiten wie im Iran) sind nur ein relevater Identitätsmarker, der Gruppierungen, Zugehörigkeiten und Interessen formt: V.a. die Bedeutung von Stammesstrukturen, ob man Nord- oder Südjemenit*in ist etc. ist im Jemen von großer Relevanz.</p>
<p>Mareike Transfeld, eine sehr renommierte Wissenschaftlerin, hat das Anfang des Jahres noch einmal sehr schön aufgeschrieben und skizziert Ansatzpunkte für einen nachhaltigen Frieden im Jemen</p>
<p><a href="https://www.bpb.de/apuz/302928/ansatzpunkte-fuer-einen-nachhaltigen-frieden-im-jemen">https://www.bpb.de/apuz/302928/ansatzpunkte-fuer-einen-nachhaltigen-frieden-im-jemen</a></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 13:59:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A11: Iran-Krise und Tötung Soleimanis als Wendepunkt nehmen hin zu friedensfähiger Bündnispolitik und Transatlantizismus, der seinen proklamierten Werten entspricht</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26470</link>
                        <author>Sava Stomporowski (BAG Deligierte)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26470</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 6:</h4><div><p>einen US-amerikanischen Drohnenangriff getötet. Präsident Trump selbst hatte den Angriff <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">anscheinend schon vor längerer Zeit </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-</ins>persönlich authorisiert<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, welcher in eine langfristige Strategie eingebettet war</ins>. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">So hat ein extrem aggressives nationales Sicherheitsteam mit dem Außenminister Pompeo den Präsidenten zu diesem Vorhaben gedrängt und dafür wichtige personelle Veränderungen im Pentagon, wie die Absetzung des Generals Mattis vornahmen.<br><a href="">ttps://t.co/5L1FmL1xWV?amp=1</a><br></ins>Trotzdem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">rechtfertigten er selbst</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">rechtfertigte die US-Administration</ins>, sowie Mitglieder seiner Administration, ihn zunächst mit einer angeblich zentralen Rolle Soleimanis bei unmittelbar bevorstehenden </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 30:</h4><div><p>Wir <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erkennen an</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wissen </ins>, dass Qasem Soleimani – der im Iran ein großer Volksheld und Machtfaktor war - über die letzten Jahrzehnte eine tragende Rolle bei der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">rücksichtslosen Ausbreitung iranischer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Festigung schiitischer</ins> Macht in der Region, und dabei auch direkt oder indirekt dem Tod vieler oft unschuldiger Menschen spielte. Seine Tötung war dennoch nicht zu rechtfertigen: <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Erstens schien sie </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Tötung des Soleimani war eingebunden in eine langfristig geplante Strategie der Vereinigten Staaten auf Wunsch Israels,um den iranischen Einfluss in der Region zurückzudrängen. Die Aufkündigung des Atomabkommen (JCPOA) war der Auftakt dieser Esklationsstrategie, in der der Sicherheitsberater John Bolton bis zu seiner Entlassung sowie der Außenminister Pompeo eine tragende Rolle spielten. In seiner Rede am Hoover-Institut der Stanford-Universität erwähnte Pompeo keine Bedrohung geplanter oder unmittelbar bevorstehender Angriffe durch Suleimani.<br><a href="https://www.theguardian.com/world/2020/jan/14/pompeo-says-killing-of-suleimani-is-part-of-bigger-strategy-to-deter-us-foes">https://www.theguardian.com/world/2020/jan/14/pompeo-says-killing-of-suleimani-is-part-of-bigger-strategy-to-deter-us-foes</a><br>So schickte Pompeo schon im Dezember 2017 einen roten Warnbrief an Soleimani. <a href="https://www.defensenews.com/digital-show-dailies/reagan-defense-forum/2017/12/03/cia-director-confirms-he-sent-warning-letter-to-quds-commander/">https://www.defensenews.com/digital-show-dailies/reagan-defense-forum/2017/12/03/cia-director-confirms-he-sent-warning-letter-to-quds-commander/</a><br>Ein Jahr später berichtet die Haaretz, dass es eine Vereinbarung zwischen den beiden Staaten USA und Israel gäbe, Soleimani zu töten.<br><a href="https://www.haaretz.com/israel-news/u-s-gives-israel-green-light-to-assassinate-iran-s-general-soleimani-1.563015%EF%BB%BF">https://www.haaretz.com/israel-news/u-s-gives-israel-green-light-to-assassinate-iran-s-general-soleimani-1.563015</a><br>Als weiterer Anhaltspunkt einer umfassenden Strategie ist eine streng geheime, allerdings gescheiterte Operation im Jemen zu betrachten, durchgeführt am gleichen Tag, an dem das US-Militär den iranischen General Soleimani in Bagdad töteten.<br><a href="https://www.washingtonpost.com/world/national-security/on-the-day-us-forces-killed-soleimani-they-launched-another-secret-operation-targeting-a-senior-iranian-official-in-yemen/2020/01/10/60f86dbc-3245-11ea-898f-eb846b7e9feb_story.html">https://www.washingtonpost.com/world/national-security/on-the-day-us-forces-killed-soleimani-they-launched-another-secret-operation-targeting-a-senior-iranian-official-in-yemen/2020/01/10/60f86dbc-3245-11ea-898f-eb846b7e9feb_story.html</a><br><br>Zwar ist der US-Präsident Donald Trump verantwortlich für die Außenpolitik der USA, aber es gibt unterschiedliche Interessen in der US-Administration. So war das Interesse John Boltons, einen Krieg gegen den Iran zu entfesseln, kein Geheimnis. Dessen kriegerische Haltung führte letztlich zu seiner Entlassung durch den Präsidenten Trump, der mehrmals signalisierte, dass er keinen Krieg gegen den Iran wolle.Das Jahr 2019 war ein Jahr permanenter Eskalationen zwischen Iran und USA, in der die Iraner auf die Politik Härte Reaktion auf gleicher Ebene beantworteten, wie zum Beispiel bei der Tankerkrise.<br>Neben diesem Schauplatz gab es zahlreiche Drohnanangriffe auf irakische Stellungen, die gegen den IS kämpften, aber auch mehrere Angriffe auf Saudi-Arabien. Besonders markant war der Angriff auf die saudische Ölindustrie, den Jemen für sich reklamierte und die Verletzlichkeit des US-Partners offenlegte. Da kaum jemande dem Armenhaus Jemen diese technologischen Fähigkeiten zutraute, wurde der Iran dafür beschuldigt. (Vermutungen gehen sogar davon aus, dass diese Angriffe vom irakischen Boden ausging, aber nicht im Auftrag der Regierung). Um diese Drohenangriffe zu beenden, machte sich Soleimani auf Geheiß des Premierministers Mahdi auf den Weg zu einer Verhandlung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. Insofern kann diese Tötung als Signal gedeutet werden, eine Deeskalation und Beilegung des Konfliktes gezielt zu unterbinden. Soleimani zu töten sollte sicherstellen, dass es keinen Frieden mit dem Iran geben wird.<br><br>Zum einen entbehren solche Liquidationen </ins>jeder belegbaren bzw. belegten rechtlichen Grundlage <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zu entbehren</del>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Und zweitens</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zum anderen</ins> war sie dazu geeignet, einen spätestens seit der US-amerikanischen Aufkündigung des </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 33 bis 35 einfügen:</h4><div><p>eindämmbaren Regionalkrieges hätte leicht die Folge sein können, mit dramatischem erwartbaren Verlust an Menschenleben<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und Fluchtbewegungen nach Europa</ins>, sowie schweren Folgen für Umwelt und Weltwirtschaft.<br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 44 bis 49:</h4><div><p>Das regionale Verhalten Irans, und z.B. seine aktive Rolle bei der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Unterstützung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bekämpfung der islamistischen Sölnertruppen wird</ins> von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Assads Unterdrückung und Kriegsverbrechen in Syrien, ist</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">westlichen Staaten verurteilt, aber</ins> ohne <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Frage oft nur zu verurteilen. Das gleiche gilt jedoch auch für andere regionale Akteure,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">diese Bodentruppen wäre der IS sowie</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">für ihr Verhalten oft sehr viel weniger Kritik, bzw. gar Unterstützung, aus den USA und Europa bekommen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">islamistischen Terrorormilizen nicht erfolgreich bekämpft worden</ins>.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Aktuelles Extrembeispiel ist der menschenverachtende aktuelle Krieg einer Koalition unter saudischer Führung gegen vor allem die </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 53 bis 58:</h4><div><p>Verbündeten.<br><br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-</ins>Der aktuelle regionale Konflikt ist vielschichtig und komplex, und Bedarf einer detaillierten Auseinandersetzung, wie die BAG sie u.a. mit ihrem letzten BDK-Antrag zum Iran zu leisten versucht hat<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.Juristen des Deutschen Bundestages halten die Ermordung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch eine US-Drohne für völkerrechtswidrig, was sie als "Verstoß gegen das Recht auf Leben" im Sinne von Artikel 6 des UN-Zivilpakts bewerten"</ins>. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das wissenschaftliche Gutachten äußert auch Zweifel an der Begründung durch die US-Regierung, in der nach mehreren Stellungnahmen von Vertretern der US-Regierung nicht deutlich erkennbar sei, warum die Tötung Soleimanis im Irak unbedingt notwendig gewesen sein soll, um eine akute Gefahr für das Leben von US-Amerikanern ultima ratio abzuwehren.<br><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/677272/ba6f4e61c1f5b534f3a2ef59db1e721e/WD-2-001-20-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/677272/ba6f4e61c1f5b534f3a2ef59db1e721e/W-D-2-001-20-pdf-data.pdf</a><br></ins>Dabei halten wir die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">vermutlich </del>illegale bzw. so oder so komplett verantwortungslose Tötung Soleimanis durch die </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 68:</h4><div><p>der leicht mögliche große Knall als Ergebnis ausblieb.<br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87147274/tid_amp/bundestags-wissenschaftler-gutachten-zweifelt-rechtmaessigkeit-der-soleimani-toetung-an.html">https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87147274/tid_amp/bundestags-wissenschaftler-gutachten-zweifelt-rechtmaessigkeit-der-soleimani-toetung-an.html</a><br><br>Eine Eskalation oder ein Krieg gegen den Iran ignoriert dabei die sicherheitspolitischen Interessen vor der Haustür der EU, da ein Krieg Fluchtbewegungen zur Folge hätte sowie zu innenpolitischen Spannungen durch das Ansteigen rechtspopulitischer Parteien, rechtsextremistischer Angriffe und Terroranschläge nach sich ziehen und zu einer weiteren Destabilisierung der EU führen würde.<br></ins><br>Der Umgang mit der Causa Soleimani ist ein weiteres dramatisches Beispiel dafür, wie das zuhause täglich zur Schau gestellte mangelnde Rechts- und Wahrheitsverständnis <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Trumps</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einiger US-Eliten</ins> auf die internationale Politik durchschlägt. Doch so verlockend es scheint, nur Trump für die gefährliche Überheblichkeit und </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 100 bis 101 löschen:</h4><div><ul><li value="1">eigenen Ermittlung und internationalen Strafverfolgung – so symbolisch letztere real auch sein mag – zu beschreiten.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 107 bis 108 löschen:</h4><div><ul><li value="1">revidieren. Konsequenter Maßstab müssen deutsche und internationale Rechtsgrundlagen sein.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 113 bis 114 löschen:</h4><div><ul><li value="1">fundamentale Menschenrechte oder internationales Recht verletzen, sind schonungslos zu benennen und nicht mehr zu dulden.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 119 bis 120 löschen:</h4><div><ul><li value="1">deutlich zu stärken, da die dortige wirtschaftliche Krise nur den Hardlinern hilft.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Aufgrund von einigen Artikeln in der US-Presse, wie z.B. Washington Post, hab ich belegt, dass der Anschlag auf Soleimani eine langfristig geplante Strategie ist. Ziel ist es, die schiitische Macht im Irak sowie die des Iran in der Region zurückzudrängen.<br>
</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 13:05:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu A9NEU5: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18800/amendment/26445</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18800/amendment/26445</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 129 bis 130:</h4><div><ul><li value="1"><p><strong>Die Teilnahme von Frauen* und anderen marginalisierten Gruppen an <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Waffen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Waffenstillstands</ins>- und Friedensverhandlungen zu ermöglichen, anzuerkennen und zu </strong></p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 150 bis 151:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Waffen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Waffenstillstands</ins>- und Friedensverhandlungen können nur mit einer breiten Einbindung der jemenitischen Gesellschaft erfolgreich sein. Eine nachhaltige Lösung kann nur </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>redaktionell</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 20:53:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu A9NEU3: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18798/amendment/26444</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18798/amendment/26444</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 106 bis 110:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Das Chaos des Krieges hat allerdings auch neue Möglichkeiten eröffnet: zwar werden die politischen Aktivitäten von Frauen* im öffentlichen Raum weiter beschränkt, jedoch werden Frauen* zunehmend in zivilgesellschaftlichen Räumen aktiv. Dabei nehmen sie</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">In den letzten Jahren werden Frauen* zunehmend in zivilgesellschaftlichen Räumen aktiv und nehmen dabei</ins> beispielsweise Einfluss auf Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration und die Reduktion von Waffenproliferation. Auf kommunaler </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nicht eure Intention, aber verwässert, wie schlimm Krieg ist. Ergänzung mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 20:46:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu A9NEU8: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26441</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26441</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 34:</h4><div><p><strong>Wir verurteilen die Politik <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Iran, die im Jemen einen Stellvertreter*innenkrieg auf dem Rücken der Bevölkerung austragen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Militärkoalition, allen voran Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate, sowie Irans im Jemen.</ins> Wir bekräftigen die Forderungen der BDK 2018 und fordern:</strong></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 42 bis 43:</h4><div><ul><li value="1"><p>Grundsätze müssen vor anderen politischen Abwägungen der EU und der Bundesregierung hinsichtlich der im Krieg beteiligten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Staaten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Akteure</ins> stehen;</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es handelt sich hierbei nicht um einen Stellvertreter*innenkrieg, diese Beschreibung verkennt einiges und ist ein zu einfaches Erklärungsmuster, das nur zum Teil zutrifft:</p>
<p>1) Die Ansar Allah/Houthis sind keine direkten Empfehlsempfänger Irans wie z.B. die Hisbollah und Iran ist vor allem deswegen engagiert, weil mit unglaublich geringen Kosten dem großen Kontrahenten Saudi Arabien ein großer Schaden direkt in dessen unmittelbarer Nachbarschaft zugefügt werden kann.</p>
<p>2) Die Urspünge des Konfliktes, der zunächst einmal vor allem ein innerjeminitischer Konflikt (Stichwort Houthis, Zentralregierung, Sezessionsbestrebungen über viele Jahrzehnte des Südens...) war, der dann regionalisiert wurde, sind wesentlich komplizierter, auch die zum Teil sich überlagernden Konfliktlinien lassen eine Bewertung als Stellvertreterkrieg m.E. nicht zu.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 18:05:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A9NEU4: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18799/amendment/26440</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18799/amendment/26440</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 41 bis 43:</h4><div><ul><li value="1"><p>vorgesehen.Die Wahrung des humanitären Völkerrechts und menschenrechtliche Grundsätze müssen vor anderen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">außenpolitischen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">politischen</ins> Abwägungen der EU und der Bundesregierung hinsichtlich der im Krieg beteiligten Staaten stehen;</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das sind ja nicht nur außenpolitische, sondern auch wirtschaftspolitische etc. Abwägungen...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 17:37:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu A9NEU2: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18797/amendment/26439</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18797/amendment/26439</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 16 bis 22:</h4><div><p>Kriegstaktik ein. Dieses Vorgehen ist völkerrechtswidrig und verstößt gegen die Genfer Konvention<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> sowie die Sicherheitsratsresolutionen 2140 und 2216.</p><p>Zu den weiteren Verstößen aller Kriegsparteien gehören gewaltsame Angriffe auf friedliche <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Demonstrantinnen und Demonstranten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Demonstrant*innen</ins> sowie die Blockade elektronischer Kommunikation, Verschwindenlassen, Folter und außergerichtlichen Tötungen und der Einsatz von Kindersoldat*innen. Reporter ohne Grenzen geh<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">en</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">t</ins> von eine Dunkelziffer verschwundener Personen aus, unter anderem geflüchteter und </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 25 bis 31:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Vor allem</ins> Kinder leiden stark unter der im Jemen vorherrschenden Gewalt. Ihr Recht auf Leben, Gesundheit, Bildung, sowie ihr Schutz vor Missbrauch, Zwangsrekrutierung und Zwangsarbeit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wird</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wwerden</ins> während des bewaffneten Konflikts nicht gewährleistet. Mehr als 12 Millionen der jemenitischen Kinder benötigen dringende humanitäre Hilfe. Unterernährung, der fehlende Zugang zu Bildung und die Traumatisierung durch ständige Konfrontation mit Gewalt <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">lässt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">lassen</ins> im Jemen eine ganze Generation verelenden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>redaktionell</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 17:26:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A3: Freiheit für Julian Assange</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18186/amendment/26438</link>
                        <author>Sava Stomporowski (BAG Deligierte)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18186/amendment/26438</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 125 bis 138:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Aktivitäten </strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>-</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bündnis90/Die Grünen müssen mit dafür sorgen, dass eine breite Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam gemacht wird. Das primäre Ziel ist es, das Leben von Assange zu schützen. Aber es geht auch darum, ihn frei zu bekommen, dass er nicht in die USA ausgeliefert wird, uns für die Pressefreiheit sowie den Schutz von Whistleblowern einzusetzen. Wir müssen im Bundestag beantragen, dass die Bundesregierung die rechtlichen Bedingungen und Vorwürfe gegenüber Assange sachlich prüft. Wir können uns dafür einsetzen, dass Assange, Manning und Snowden politisches Asyl bekommen und für den Friedensnobelpreis nominiert werden.<br>Dazu können wir zahlreiche Aktivitäten auf den Fraktionsebenen, Infostände, Informations- und Diskussionsabende von den Kreisverbänden starten. Wir können uns um seine medizinische Versorgung, medienwirksame Aktivitäten sowie zu Spenden für die Anwaltskosten aufrufen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Forderungen</strong><br>
Als BAG fordern wir die gesamte Partei Bündnis90/Die Grünen auf sich auf verschiedenen Ebenen für die Freilassung bzw. das Wohlergehen Julian Assanges und dem Einhalten seiner Rechte einzusetzen. Die Verantwortung, sich für Assange einzusetzen, kann nicht nur eine Frage von Fachexperten bleiben, sondern erfordert das Einstehen der gesamten Partei.</p>
<p>Dabei soll sich die Fraktion für ein Eintreten der Bundesregierung für dessen Freilassung einsetzen, um den bekanntgewordenen Rechtsverletzungen gegenüber Assange nachzugehen bzw. Missstände anzusprechen und dafür einzutreten, diese Verletzungen zu beseitigen. Dies kann die Fraktion auch durch Kontakte nach Großbritannien zu Abgeordneten verschiedener Parteien selbst in die Hand nehmen. Sowohl die Regierung als auch die Fraktion kann sich den Forderungen australischer Abgeordneter anschließen und diese unterstützen.</p>
<p>Wir fordern dabei die Einhaltung sämtlicher Rechtsstaatsprinzipien und den Schutz des Lebens von Assange sowie die Gewährleistung von ärztlicher Versorgung. Dazu zählen u.a. folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>die Prüfung seiner Haft- und Vollzugsfähigkeit, ggf. Haftentlassung unter Kautionsauflagen</li>
<li>die Gewährleistung von Verteidigungsrechten sowie die Vorbereitung auf das Verteidigungsverfahren, besonders auch die Zustellung der Anklageschrift</li>
<li>Anwaltsrechte der Verteidigung sowie andere Formen von Einschüchterungen oder Verletzungen seines Unterstützungsumfeldes sind zu schützen.</li>
<li>Es darf keine Auslieferung aufgrund der Gefahr von Leib und Leben geben: bei Bedarf Aufnahmebereitschaft und Gewährung von Schutz</li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Forderungen für die Allgemeinheit</strong><br>
Der Fall Julian Assange ist ein Präzedenzfall, der uns aufzeigt, dass nicht nur seine persönlichen Rechte in Gefahr sind, sondern auch generell erworbene Grund- bzw. Menschenrechte bedroht werden, wenn Verbrechen von Staaten aufgedeckt werden. Sollte es den USA gelingen, Julian Assange ausgeliefert zu bekommen und ihn zu verurteilen, kann dies Journalisten und Whistleblower auf der ganzen Welt zum Schweigen bringen. Aufklärung bzw. der Umgang mit kritischen Journalist*innen und ihren Quellen, darf daher nicht kriminalisiert werden oder zu neuen Formen von Hexenprozessen führen.</p>
<ul>
<li>Wir fordern die Verteidigung unserer Rechtsprinzipien, den Schutz von Medien und der Freiheiten, insbesondere der Pressefreiheit,</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir fordern den Schutz von Whistleblower*innen sowie von Informant*innen, die ein hohes Risiko eingehen, wenn sie der Öffentlichkeit brisante Informationen zukommen lassen, die von Akteuren des Staates oder anderen Organisationen vertuscht werden.<br>
Dazu gehören nicht nur klassische Zeitungen und Medien, sondern auch Informationsplattformen wie WikiLeaks oder auch The Intercept, Social-Media-Aktivisten etc. Der Versuch einer engstirnigen Ausgrenzung von Seiten wie Wikileaks missachten dabei bewusst innovative Entwicklungen.</li>
<li>Auch für Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit gelten Schutz- und Menschenrechte sowie Pressefreiheit – diese Rechte dürfen nicht aberkannt werden.</li>
<li>Bisher galt das Denken, dass gravierende Verletzungen von rechtsstaatlichen Prinzipien, Freiheiten und Menschenrechten in Demokratien kaum möglich sind. Der Fall Assange zeigt jedoch, dass wir bei bestimmten Grenzfällen neue Schutzregelungen für Menschen brauchen, die das unethische Verhalten von Regierungen und Unternehmen enthüllen, Missbrauch aufdecken und unsere Prinzipien verteidigen. Diese Menschen haben ein Anspruch auf Schutz - auch bei demokratischen Staaten, die ansonsten rechtstaatlichen Prinzipien verpflichtet sind.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus können wir uns auch für die Vergabe des Friedensnobelpreises an Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden einsetzen. Sie erfüllen alle Kriterien für den Friedensnobelpreis und haben sich unter hohen Risiken dazu entschlossen geheime Informationen über Kriegsverbrechen zu veröffentlichen. Wir erkennen Zusammenhängen zwischen der Ausbeutung von Ressourcen und der Verwüstung durch Kriege sowie neue Gefahren von Cyberspionage, wie bei den Enthüllungen von Snowden.</p>
<p>Die Partei kann dazu vielfältige Aktivitäten in Form von Infoständen, Informations- und Diskussionsabenden organisieren sowie Aufklärung betreiben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 17:07:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A7: Eine strategische friedensgeleitete sicherheits- und verteidigungspolitische Programmatik</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Eine_strategische_friedensgeleitete_sicherheits-_und_verteidigungspoli-43550/26433</link>
                        <author>david baltzer (LAG Frieden Berlin)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Eine_strategische_friedensgeleitete_sicherheits-_und_verteidigungspoli-43550/26433</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 12 bis 13 einfügen:</h4><div><p>und das wir im Sinne der Konfliktprävention Konzepte der Schutzverantwortung weiterentwickeln wollen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Das Ziel ist, nicht ein neues Militärbündnis zu formen, sondern zur Landverteigung der EU Staaten die notwendige Strukturen zu bereitzustellen, sie auch für UN Friedensmissionen verfügbar sein sollten. Ziel und Aufgabe dieser Strukturen, ist es zugleich auf Dauer militärische Sicherheitsapparate zu vermindern und global Abrüstung zu unterstützen. Das heisst auch, dass unsere Wohlstandskonzepte nicht auf Kosten anderer Länder und Bevölkerungen erhalten werden können. Das Ressourcengerechtigkeit unabhängig von nationalen Besitztümern gedacht werden soll und das der eine Welt Gedanke, wenn er ernst genommen wird Kriege auf lange Sicht unnötig macht. </ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 29 einfügen:</h4><div><p>Einbettung in ein politisches Gesamtkonzept, das Prävention und zivilen Wiederaufbau<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, eine Exitstrategie sowie eine begleitende und abschliessende Evalution</ins> miteinbezieht. Insgesamt ist es an der Zeit, den Sicherheitsrat entsprechend den veränderten internationalen Beziehungen so zu reformieren, dass </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 34 bis 35 einfügen:</h4><div><p>auf der einen Seite und der Achtung des VN-<br>Mandatsgebots für Militäreinsätze auf der anderen Seite zu stellen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Falls der Sicherheitsrat Friedens- schaffung bzw sicherung blockiert, ist ein Beschluss der Gesamtversammlung anzustreben, der die Handlungsfägikeit der UN wieder herstellt</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 43 bis 45 einfügen:</h4><div><p>Parallelstrukturen und Überkapazitäten werden durch eine Umschichtung nationaler Mittel auf die europäische Ebene abgebaut.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Damit dies nachhaltig strukturell geschieht, ist ein durch zB gesetzliche Regelungen zu unterstützen.</ins> Ein erheblicher Teil der nationalen Verteidigungsetats der<br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 51 einfügen:</h4><div><p>etwas weiterzuführen und zu finanzieren, das parallel bereits europäisch getan wird. So kommen wir auch insgesamt zu mehr Abrüstung<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Über die reduzierung von auf die gesamte EU betrachtet, militärischer Fähigkeiten ist zu koppeln mit Abrüstungsangeboten sowohl an Russland wie auch, was zB atomare und andere Massenvernichtungswaffen betrifft die entsprechnenden Länder</ins>. Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik ist an eine Stärkung der europäischen Ebene geknüpft, die auf </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 57 bis 63:</h4><div><p>europäische multinationale Einheiten. Partner sollen sich auf die EU verlassen können. <em>(Ä6) <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">In wie weit die</ins> NATO <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ist </del>ein unverzichtbarer Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">– auch wenn</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bleiben kann nicht zuletzt wegen der</ins> zunehmend divergierende sicherheitspolitische Interessen innerhalb <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dieser</ins> Allianz <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">offenbar werden und die NATO in ihrer jetzigen Form nicht in Stein<br></del><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gemeißelt ist</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ist ergebnisoffen zu prüfen</ins>.</em><ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>Die EU sollte sehr viel stärker auf militärische Zusammenarbeit und<br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 65 bis 66 einfügen:</h4><div><p>Interessen – gerade auch innerhalb der NATO – vertreten zu können, wobei Dopplungen vermieden werden sollten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, darüber hinaus ist anzustreben, dass über die EU hinaus neue Friedens- und Sicherheitsbündnisse zukünftig wichtige Aufgaben wahrnehmen</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Aus Zeitgründen komme ich gerade nicht dass im einzelnen zu begründen. Ich denke, dass meiste ist selbsterklärend. Wichtig ist mir, dass alternativen und Bedingungen des jetztzustandes mitgedacht werden. der Antrag bleibt mir zu sehr den bekannten Wirkungslogikgen der Jetztzeit verpflichtet und unterschätzt den militärisch industriell politischen komplex der westlichen machtstrukturen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 14:41:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A11: Iran-Krise und Tötung Soleimanis als Wendepunkt nehmen hin zu friedensfähiger Bündnispolitik und Transatlantizismus, der seinen proklamierten Werten entspricht</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26431</link>
                        <author>Charlotte Steinmetz (Grüne Jugend)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26431</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 90 löschen:</h4><div><p>wie das zuhause täglich zur Schau gestellte mangelnde Rechts- und Wahrheitsverständnis Trumps auf die internationale Politik durchschlägt.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Doch so verlockend es scheint, nur Trump für die gefährliche Überheblichkeit und Kurzsichtigkeit aktueller US-Außenpolitik verantwortlich zu machen - real ist er in vielem nur der sicht- und hörbarste Ausdruck von schon länger anhaltenden, von mehreren Amtsvorgängern längst zu Strukturen verfestigten Trends. Sowohl eine Abwahl Trumps dieses Jahr, als auch eine fundamental andere Außenpolitik selbst für diesen Fall, scheinen alles andere als gesichert. Deshalb muss diese Episode auch als ein weiterer von vielen krassen Anlässen zur fundamentalen Neubewertung US-amerikanischer Außenpolitik, und unserer Beziehung zu ihr, genommen werden.</del></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Unsere Beziehungen zu den USA und den dort lebenden Menschen werden seit je her als Elitenprojekt wahrgenommen, gedacht und geprägt von sog. „Transatlantiker*innen“, als denjenigen, denen sie vermeintlich einzig wirklich am Herzen liegen. Kritiker*innen von US-geführter Außen- und Militärpolitik wird dagegen oft pauschal Antiamerkanismus vorgeworfen. Diese Erzählung lehnen wir ab, und stellen ihr ab nun viel aktiver unsere eigene, von tiefer Verbundenheit mit US-amerikanischer Zivilgesellschaft, sowie vielen Freund*innen und Verwandten dort, entgegen: Zusammen mit ihnen streben wir eine miteinander solidarische, aber jeweils schonungslose Neubewertung unseres gesamten staatlichen, mal mehr, mal weniger gemeinsamen Handelns in der Welt an. Das wird nicht einfach, aber es ist Grundvoraussetzung für einen nachhaltigen, weil sinnvollen Bestand unserer transatlantischen Partnerschaft - im Sinne unserer proklamierten Werte, und unseres gemeinsamen Ziels einer friedlicheren und gerechteren Welt.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 100 bis 101 löschen:</h4><div><ul><li value="1">eigenen Ermittlung und internationalen Strafverfolgung – so symbolisch letztere real auch sein mag – zu beschreiten.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 107 bis 108 löschen:</h4><div><ul><li value="1">revidieren. Konsequenter Maßstab müssen deutsche und internationale Rechtsgrundlagen sein.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 113 bis 114 löschen:</h4><div><ul><li value="1">fundamentale Menschenrechte oder internationales Recht verletzen, sind schonungslos zu benennen und nicht mehr zu dulden.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 119 bis 120 löschen:</h4><div><ul><li value="1">deutlich zu stärken, da die dortige wirtschaftliche Krise nur den Hardlinern hilft.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 124 bis 161 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Mittelfristig und auf auf unsere Beziehungen zu den USA generell bezogen</strong> fordern wir die grüne Bundestagsfraktion und Parteiführung, sowie die deutsche Bundesregierung, außerdem dazu auf, anhand der u.g. Themen eine grundsätzliche Überprüfung unserer Beziehungen zu den USA, sowie deren Rolle in der Welt, vorzunehmen. Messlatten müssen dabei Demokratie und Menschenrechte, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, sowie deren effektive weltweite Förderung, sein. Selbstverständlich müssen die Rollen Deutschlands und der EU, als Unterstützer*innen von US-Politik, wie je auch selbst als Aktive, dabei jeweils schonungslos mitbehandelt werden. Die BAG bietet hierzu ihre Mitarbeit an.<br><br>Einige Außenpolitische Themen hierfür, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Die durch alle US-Regierungen seit 9/11 dramatisch überdehnte und zum endlosen weltweiten „Krieg gegen den Terror“ missbrauchte Authorisierung zur Gewaltanwendung durch den US-Kongress</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Die bis heute nur lückenhaft aufgeklärten, nicht erkennbar geahndeten, und unter Trump nun auch offen enttabuisierten US-Praktiken der Entführungen und Folter. S. auch einen früheren BAG- und dann BDK-Beschluss dazu</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Massive, weltweite Programme der außerrechtlichen Tötungen per Drohne, deren Zahlen, auch an komplett unbeteiligten Zivilist*innen, unter Trump nochmal deutlich steigen dürfte. S. auch einen früheren BAG- und dann BDK-Beschluss dazu</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Versuchte Massenüberwachung jeglicher Kommunikation</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Drakonische, oft mit Rechtsstaatsprinzipien unvereinbare, teils folterähnliche (oder potentiell Todes-) Strafen gegen viele, die sich diesem System empfindlich entgegenstellen bzw. über es aufklären, s. Bsp. Manning, Assange, Snowden,...</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Ignorierung, Behinderung der Ächtung und Nichtverbreitung, sowie profitreiche Verbreitung von diversen besonders grausamen oder verheerender Waffen, z.B. Massenvernichtungswaffen, Uranmunition, Cluster-Bomben, Weißer Phosphor, Landminen, div. automatisierte/autonome Waffensysteme, schwer kontrollierbare Cyberwaffen,...</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Teils dramatische Einschnitte bei Maßnahmen der realen Minderung menschlichen Leids in Konflikt- und Armutsgebieten, sprich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Weigerung, unserer gemeinsamen Fähigkeit (und oft auch schuldhafter Rolle) gemäß Geflüchtete aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt aufzunehmen</p></li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>Rassistische und sonstwie sozial krass ungleiche Innen- wie Außenpolitiken auf beiden Seiten des Atlantiks</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Meiner Meinung nach verdient die Neuausrichtung des Transatlantischen Bündnisses (womit nicht nur die NATO gemeint ist) einen Diskussionsprozess innerhalb der BAG und einen eigenen umfassenden Antrag.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 12:33:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2: Entwicklungszusammenarbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe - zum Grundsatzprogramm</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/17948/amendment/26430</link>
                        <author>Paula Moser (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/17948/amendment/26430</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 21:</h4><div><p>In Zeiten zunehmender Akzeptanz, dass dieser Planet seinen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bewohnern</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bewohner*innen</ins> nur dann Lebensgrundlage sein kann, wenn dieselben seine vorhandenen Ressourcen und sein </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 26:</h4><div><p>Verteilungskämpfe geben wird, deren Ausmaß wir uns nicht im geringsten vorstellen können, ist jede<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">r</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">*r</ins> dazu aufgerufen diese gesamtgesellschaftlichen Aufgaben aktiv mitzugestalten.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Anmerkungen um eine gegenderte Sprache im Antrag zu gewährleisten</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 12:00:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A3NEU: Freiheit für Julian Assange</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18638/amendment/26429</link>
                        <author>Paula Moser (KV Dresden)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18638/amendment/26429</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 113 bis 118 löschen:</h4><div><p>90/ Die Grünen mutiger und stärker in der Öffentlichkeit für die Freiheit von Julian Assange und der Pressefreiheit eintreten.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Im Vergleich zur Diskussion um die Rückführung von IS-Gefangenen, denen die Todesstrafe oder schwere Haftbedingungen drohen, legen wir bei bei Gefangenen dieser weltweit gefürchteten Terrororganisation humanistischere Prinzipien zugrunde als bei Assange.</del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Persönlich finde ich das Vergleichen von inhumanen Situationen verschiedener Personen schwierig. Ich würde es bevorzugen, diese nicht gegeneinander &quot;auszuspielen&quot;.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 11:58:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu A9NEU: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18796/amendment/26396</link>
                        <author>Dominik Reich (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18796/amendment/26396</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 9 einfügen:</h4><div><p>der Waffenlieferungen an die beteiligten Kriegsparteien und eine umfangreiche und feministische Herangehensweise an mögliche Waffenstillstandsverhandlungen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, Friedensgespräche und Überlegungen zur Postkonfliktphase</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nur ergänzt, was im Antrag &quot;ganzheitlich&quot; gefordert wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Feb 2020 16:13:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A11: Iran-Krise und Tötung Soleimanis als Wendepunkt nehmen hin zu friedensfähiger Bündnispolitik und Transatlantizismus, der seinen proklamierten Werten entspricht</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26317</link>
                        <author>Jan Schierkolk (KV Frankfurt)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/Iran-Krise_und_Toetung_Soleimanis_als_Wendepunkt_nehmen_hin_zu_friedens-32294/26317</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 51:</h4><div><p>aktuelle Krieg einer Koalition unter saudischer Führung gegen vor allem die Zivilbevölkerung Jemens. Kaum einer der wichtigsten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Akteure</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Akteur*innen</ins> in der Region ist komplett unschuldig. Wir müssen ihr Verhalten differenziert beurteilen - wofür </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 100 bis 101 löschen:</h4><div><ul><li value="1">eigenen Ermittlung und internationalen Strafverfolgung – so symbolisch letztere real auch sein mag – zu beschreiten.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 107 bis 108 löschen:</h4><div><ul><li value="1">revidieren. Konsequenter Maßstab müssen deutsche und internationale Rechtsgrundlagen sein.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 113 bis 114 löschen:</h4><div><ul><li value="1">fundamentale Menschenrechte oder internationales Recht verletzen, sind schonungslos zu benennen und nicht mehr zu dulden.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 119 bis 123:</h4><div><ul><li value="1">deutlich zu stärken, da die dortige wirtschaftliche Krise nur den Hardlinern hilft.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul><ul><li value="1">Eine umfassende regionale Friedensinitiative unter Beteiligung aller <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">maßgeblicher Akteure</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">maßgeblichen Akteur*innen</ins> ist anzustreben und mit allen Mitteln die Deutschland und der EU zur Verfügung stehen zu unterstützen.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 16:34:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A9: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18360/amendment/26270</link>
                        <author>Juliana Wimmer (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18360/amendment/26270</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 2:</h4><div><p>Nach der Ermordung des ehemaligen Präsidenten des Jemen, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Vorname</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ali Abdullah</ins> Saleh, und der weiteren Zersplitterung der Konfliktparteien ist eine langfristige Lösung für </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2020 12:54:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A9NEU7: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18802/amendment/26269</link>
                        <author>Juliana Wimmer (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18802/amendment/26269</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_6580_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 162 bis 163 einfügen:</h4><div><p>Diskussion um Problembereiche wie die Wasserressourcen des Landes mit eingebunden werden, um die Entstehung neuer Konfliktherde zu vermeiden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>In den Verhandlungen muss eine Strategie für die Entwaffnung der Konfliktgruppen im Zentrum der Bemühungen stehen. Es besteht bisher eine große Befürchtung, dass Rache an einer Konfliktpartei genommen wird, sollte sie im Rahmen eines Friedensprozesses die Waffen abgegeben. Solange die Konfliktparteien sich aber auf Waffengewalt stützen, ist eine nachhaltige Friedenslösung nicht in Sicht. Damit es gelingt, dass Mitglieder bewaffneter Gruppen ihre Waffen abgeben und sie Unterstützung bei ihrer Rückkehr in eine friedliche Gesellschaft erhalten, sollte ein konkrete Entwaffnungsstrategie unter Beteiligung aller relevanter Akteur*innen erarbeitet werden werden.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2020 12:53:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A9NEU8: Jemen- der vergessene Krieg</title>
                        <link>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26268</link>
                        <author>Juliana Wimmer (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://bagfrint20mainz.antragsgruen.de/bagfrint20mainz/motion/18803/amendment/26268</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2020 12:11:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>